Museum Wilhelm Busch zeigt Werke von "SchreibZeit"-Stipendiaten
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Museum Wilhelm Busch zeigt Werke von "SchreibZeit"-Stipendiaten
Hannover (epd).

Die vier Träger der „SchreibZeit“-Stipendien von 2024 der Stiftung Niedersachsen sind im Frühjahr mit einer Sonderausstellung zu Gast im Museum Wilhelm Busch in Hannover. Unter dem Titel „Vier auf einen Strich“ zeigen Joris Bas Backer, Katia Fouquet, E. S. Glenn und Oliver Grajewski von Sonntag an die Bandbreite des Genres der Graphic Novel, wie die Stiftung und das Museum mitteilten. Die Schau in den Gästezimmern des Museums läuft bis zum 4. Mai.

Joris Bas Backer beschäftigt sich den Angaben zufolge mit Sehnsucht, Identität und Geschlechterrollen. Er ist Mitbegründer des Comic-Blog-Kollektivs Chicks on Comics. Katia Fouquet setzt sich mit stereotypen Rollenwelten auseinander und hinterfragt gesellschaftliche Zustände. E. S. Glenn lebte viele Jahre in New York und verkaufte seine Comics in der Underground- und Indie-Szene. Seit 2020 arbeitet er als Cartoonist für den New Yorker. Oliver Grajewski zeichnet Comics für Tageszeitungen, Magazine, Filme, Galerien und Museen.

Mit „SchreibZeit“ unterstützt die Stiftung Niedersachsen nach eigenen Angaben gezielt literarische Stimmen und Gattungen einer pluralen Gesellschaft. Nach Interkultureller Literatur, Lyrik im digitalen Zeitalter und Graphic Novel in den Vorjahren liegt der aktuelle Förderschwerpunkt auf Szenischem Schreiben. Die Träger der mit 9.000 Euro dotierten viermonatigen Arbeitsstipendien für 2025 sind Amina Hassan, Selma Kay Matter, Esther Vorwerk und Anna Zrenner.