Artikel zum Thema: Soziales
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Landesdienst BayernDas Essen kommt aus dem Knast

Schon vor vier Jahren hatte sich die evangelische Thomaskirchen-Gemeinde beim Diakonischen Werk Bayern dafür beworben, eine Vesperkirche auszurichten. Den Zuschlag und damit eine Anschubfinanzierung von 45.000 Euro bekam Schweinfurt, wo Anfang 2015 die erste bayerische Vesperkirche startete. Aber die Würzburger Bewerbung sei "auch in die Endauswahl gekommen", sagt Pfarrerin Karin Jordak: "Im Januar 2017 bekamen wir dann einen Anruf von der Diakonie, ob wir immer noch Lust hätten, das zu machen."

Landesdienst BayernLandeskirche und Diakonie starten Vesperkirchen-Förderprogramm

Die bayerische evangelische Landeskirche und die Diakonie wollen neue Vesperkirchen im Freistaat mit bis zu 15.000 Euro Starthilfe fördern. Alle Kirchengemeinden, die erstmals eine Vesperkirche anbieten wollen, können auf Antrag einmalig 10.000 Euro Förderung im ersten Jahr und nochmals 5.000 Euro im zweiten Jahr erhalten, wie die Landeskirche mitteilte. Bei einer Vesperkirche wird über einen Zeitraum von mehreren Wochen in einem Kirchenraum ein preisgünstiges Mittagessen angeboten, verbunden mit täglichen geistlichen Impulsen sowie Beratungsmöglichkeiten.

Landesdienst BayernRummelsberger schreiben wieder "Schutzbengel-Award" aus

Die Rummelsberger Diakonie will wieder Jugendprojekte für Demokratie und Respekt mit dem Schutzbengel-Award auszeichnen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis soll kommenden Mai beim Deutschen Fürsorgetag in Stuttgart verliehen werden, wie die Rummelsberger mitteilten. Um den Preis können sich vorbildliche und nachhaltige Projekte und Initiativen bewerben, die Jugendlichen alters- und entwicklungsentsprechend die demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten im Gemeinwesen und Respekt vor Andersdenkenden nahebringen, hieß es.

Landesdienst BayernStudie: Soziale Medien haben Bundestagswahl 2017 beeinflusst

Social Bots, Trolle, Fake News und Verschwörungstheorien in den sozialen Medien haben nach Erkenntnissen von Datenwissenschaftlern den Bundestagswahlkampf 2017 beeinflusst - allerdings nur in geringem Maße. Das ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule für Politik an der TU München.

Landesdienst BayernVerbraucher wissen oft zu wenig

Mit seinem Lebensstil ist jeder deutsche Verbraucher dafür verantwortlich, dass 60 Menschen auf der Welt wie Sklaven leben. Das hat in Nürnberg die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Nichtregierungsorganisation German-Watch, Anne-Kathrin Kirchhof, in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) gesagt. Solche Beschäftigten, die unter Bedingungen arbeiteten, die nicht den Menschenrechten entsprechen, lebten in unterentwickelten Ländern am Anfang der Produktionsketten und sorgten für den westlichen Wohlstand.