Artikel zum Thema: Gesellschaft
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Landesdienst BayernDas Smartphone wird zum Eintrittskanal für das Radio

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), fordert angesichts des digitalen Wandels Änderungen in der Ausbildung von jungen Journalisten. Denn schon bald werde UKW durch neue digitale Sendeformen wie DAB+ abgelöst sein, was auch Folgen für die Journalisten-Ausbildung haben müsse. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) gibt BLM-Chef Schneider auch Einblick in seine privaten Hörgewohnheiten - er schaltet gern Klassik-Radio oder Nachrichten-Sendungen ein.

Landesdienst BayernEthikberater: Pfleger bei lebensverlängernden Maßnahmen einbeziehen

Pflegepersonal sollte dem Ethikberater Jochen Scheidemantel zufolge in Diskussionen über lebensverlängernde Maßnahmen mit einbezogen werden. "Pfleger können den Lebenswillen der Patienten oft besser einschätzen als die Angehörigen, die vielleicht kaum Zeit für Besuche haben", sagte das Gründungsmitglied des "Ethiknetzes Mainfranken" am Mittwochabend bei einem Vortrag in der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit in Würzburg.

Landesdienst BayernMit Tempo aus der Einsamkeit

"Hopp, auf geht's, Anne": An manchem Tag fällt es der 82-jährigen Nürnbergerin Anne schwer, sich mit diesem Satz zu motivieren, erzählt sie freimütig. Dann hört sie lieber Radio, statt in ein Konzert zu gehen, dann guckt sie lieber Fernsehen - weil sie sich fürs Kino nicht aufraffen kann.

Landesdienst BayernRegionalbischof: Kirche muss stärker auf Menschen zugehen

Der Augsburger evangelische Regionalbischof Michael Grabow hat die Kirche dazu aufgefordert, auch auf Menschen außerhalb kirchlicher Gemeinden stärker zuzugehen. Viele Bürger suchten Antworten auf grundlegende Fragen wie Existenz und Lebensführung - jedoch längst nicht mehr nur bei den christlichen Kirchen, "sondern auf einem weiten, weltanschaulichen Markt", schrieb Grabow in seinem Pfingstbrief an die kirchlichen Mitarbeiter im Kirchenkreis Augsburg und Schwaben.

Landesdienst BayernRegionalbischöfin fordert zum überlegten Urnengang auf

Wählen zu dürfen ist nach Auffassung der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler ein Geschenk der Freiheit. Christen dürfe daher die Politik nicht gleichgültig sein, sagte die Theologin in der Münchner Kirche St. Lukas. Wähler sollten informiert und mit klaren Maßstäben für ein Leben in Frieden und Gemeinschaft zur Urne gehen, forderte sie.

Landesdienst BayernRegionalbischöfin: Reformationsgedenken soll weitergehen

Das Gedenken an 500 Jahre Reformation soll nach Auffassung der Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner nicht aufhören und muss ökumenisch sein. "Wir wollen nicht mehr anders lutherisch sein, als mit unseren katholischen Glaubensgeschwistern herzlich verbunden", sagte Greiner in Königsberg i. Bay. (Landkreis Haßberge) laut Predigttext. Die Kirchengemeinde Königsberg eröffnete am Sonntag ihre Reihe "Klang-Kontakte" und erinnerte gleichzeitig an eine wahrscheinliche Übernachtung des Reformators Martin Luther in der Stadt im Jahr 1518.