Artikel zum Thema: Radio
Bereich Titel Teaser
Fachdienst medienDiskursmedium

"Allerdings veranlaßt der Rundfunk die Hörer nicht nur, sich auf Rede und Musik zu konzentrieren, sondern er läßt auch umgekehrt ihre Gedanken ins Weite schweifen." - Rudolf Arnheim.

Fachdienst medienGroßes Potenzial

Die Möglichkeit, mit einer App auf das Hörfunkprogramm der ARD zuzugreifen, scheint einen Nerv des Publikums getroffen zu haben. Sie kommt gerade zur rechten Zeit. Inzwischen nämlich unternehmen internationale Audio-Streaming-Plattformen weitere Schritte, um die Unterschiede zwischen purem Playlist-Abspiel und redaktionell gestaltetem Hörfunkprogramm zu verwischen.

Fachdienst medienInhalte auffindbar machen

Der Zauber, den die Radioprogramme ausstrahlen, ist ungebrochen und immer noch hören die Leute gerne zu. Auch in der Schweiz, wo erst kürzlich eine Initiative per Volksbefragung den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen wollte, ist das Radio von allen Medien am wenigsten umstritten.

Fachdienst medienMedia Broadcast erhält UKW-Betrieb bis 30. Juni aufrecht

Die Abschaltung zahlreicher deutscher Radiosender ist vorerst vom Tisch: Der Sendernetzbetreiber Media Broadcast erhält den UKW-Sendernetzbetrieb für mehr als 40 Radioveranstalter bis maximal zum 30. Juni aufrecht, wie das Unternehmen am 9. April in Köln mitteilte. Möglich sei dies durch die Duldung der Antennennutzung fast aller neuen Antennenbesitzer und die Beauftragung durch die betroffenen öffentlich-rechtlichen und privaten Radioanbieter beziehungsweise deren Sendernetzbetreiber Divicon und Uplink.

Fachdienst medienNähe und Emotion

Audio versus Onlinenutzung, Streaming versus on demand, Webradios versus Spotify, Amazon Echo versus Google Home. Es gibt zahlreiche Schauplätze, auf denen sich die Zukunft des Hörens abspielt. Ob das Radio bei all dem noch mitspielen wird, hängt davon ab, wie sehr es sich noch verändern kann - und vor allem will.

Fachdienst medienUKW-Streit: Netzagentur leitet Verfahren gegen Unternehmen ein

Die Bundesnetzagentur hat angesichts der drohenden Abschaltung von UKW-Signalen ein Eilverfahren eingeleitet. Ziel sei es, den Streit um die künftige Nutzung der UKW-Antennen zu befrieden, damit er am Ende nicht auf dem Rücken der Hörer ausgetragen werde, sagte ein Sprecher der Aufsichtsbehörde dem epd am 4. Juni in Bonn. Zunächst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Fachdienst medienWDR bekommt Aufschub bei Werbezeitenreduzierung

Der WDR muss die Werbezeiten im Hörfunk nun doch nicht ab 2019 auf 60 Minuten am Tag beschränken. Der Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Ausgabe vom 20. Dezember), die von der Vorgängerregierung beschlossene Reduzierung der Werbezeiten von 75 auf 60 Minuten solle frühestens zum 1. Januar 2021 greifen. Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen teilte dem epd am 21. Dezember dazu mit, die Regierung habe einen entsprechenden Gesetzentwurf erarbeitet, der dem Landtag im Januar zur Beratung zugeleitet werde.

Fachdienst medienWie wir Radio hören

Seit Ende August dieses Jahres hat die European Broadcasting Union (EBU), der Zusammenschluss aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Europas, eine neue und ungewöhnliche Aufgabe übernommen. Sie wird für den europäischen Raum eine neue Top Level-Domain namens "Punkt-Radio" (".radio") vergeben. Eine Top Level Domain ist das, was man bei einer Adresse im World Wide Web hinter dem eigentlichen Seitennamen findet, also zum Beispiel "ARD-Punkt-De". "Punkt-De" steht hier für die Länderkennung Deutschland. In der Zukunft könnte es also heißen: ARD-Punkt-Radio.