Artikel zum Thema: Verlage
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Fachdienst medienBemerkenswertes Geschäftsmodell. Das neue "Spiegel Daily"

Der heißeste digitale Scheiß ist seit dem 16. Mai "Spiegel Daily": Jeden Nachmittag um 17 Uhr schalten die Kollegen vom Spiegel-Verlag die neue Digitalausgabe frei, mit der sie "einmal am Tag die Welt anhalten" wollen. Nicht mehr und nicht weniger. "Spiegel Daily" soll all denen, die nicht so nachrichtensüchtig sind, dass sie den ganzen Tag bei "Spiegel Online" rumhängen, einmal am Tag eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages bieten: "An einem Ort der ganze Tag im Überblick."

Fachdienst medienIppen-Gruppe plant zentrale Online-Redaktion für Hessen

Die Ippen-Mediengruppe will in Frankfurt eine neue zentrale Online-Redaktion für ihre hessischen Verlage schaffen. Für das "gegenwärtig wichtigste Zukunftsprojekt" der Gruppe solle ein Team mit mehr als 30 Mitarbeitern aufgebaut werden, das zu den größten Online-Redaktionen in Hessen zählen werde, sagte der Gießener Verleger und Chefredakteur des "Frankfurter Neuen Presse" (FNP), Max Rempel, dem epd. Die neue Zentralredaktion, der Online-Redakteure, Portalmanager sowie IT-Spezialisten angehören sollen, wird am 1. März 2019 starten.

Fachdienst medienNeue Nüchternheit

Es war ein Abschied auf Raten: In den vergangenen Monaten haben einige namhafte Redaktionen aufgehört, bei Facebook Instant Articles zu veröffentlichen. Darunter waren mit der "New York Times" und dem "Guardian" auch zwei Gründungspartner der Facebook-Initiative. Beide Häuser hatten ihr Engagement bei Instant Articles in den Monaten zuvor bereits schrittweise heruntergefahren. Als erste große deutsche Redaktion bestätigte "WeltN24" Ende Juni, das Format nicht weiter zu nutzen.

Fachdienst medienTelemedienstreit: Radio Bremen gibt Unterlassungserklärung ab

Im Rechtsstreit mit den nordwestdeutschen Zeitungsverlegern hat sich Radio Bremen verpflichtet, das beanstandete Telemedienangebot "Radiobremen.de'" vom 16. Januar künftig nicht mehr zu zeigen. In der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Bremen gab der Sender am 29. November eine Unterlassungserklärung ab. Die vier Tageszeitungen "Weser-Kurier", "Nordsee-Zeitung", "Osterholzer Kreisblatt" und "Delmenhorster Kreisblatt" hatten wegen ihrer Ansicht nach presseähnlicher und nicht sendungsbezoger Texte auf der Website geklagt.