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Landesdienst SüdwestMedienwissenschaftler fordert von Journalisten mehr Transparenz

Angesichts einer wachsenden Medienverdrossenheit fordert der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen von Journalisten mehr Transparenz ihrer Arbeit. "Journalisten müssen heute gleichermaßen offen und offensiv für die eigene Glaubwürdigkeit werben, ihre Arbeit erklären, ihre Urteile begründen, ihre Fehler benennen", sagte Pörksen dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe). Zugleich wies der Forscher die von "Pegida"-Anhängern vorgebrachte Annahme, Medien würden abweichende Meinungen systematisch unterdrücken, als "einfach falsch" zurück.