Artikel zum Thema: Klima
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Landesdienst Niedersachsen-BremenBundesstiftung Umwelt: Verharmlosung des Klimawandels ist unredlich

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat vor einer um sich greifenden Verharmlosung des Klimawandels gewarnt. DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann sagte in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch), "dass man Tatsachen leugnet, auch durch Prominente, auch durch politische Parteien, die hier in Deutschland zur Wahl antreten, finde ich in hohem Maße unverantwortlich, und das ist noch freundlich gesagt".

Landesdienst Niedersachsen-BremenHöchster Berg im Norden erlebte wärmstes Jahr

Auf höchsten Berg Norddeutschlands, dem Brocken im Harz, war es im vergangenen Jahr so warm wie noch nie. Durchschnittlich lag die Lufttemperatur dort bei 5,1 Grad Celsius, teilte ein Sprecher des Nationalparks Harz am Montag in Wernigerode mit. Dies sei das wärmste Ergebnis seit den ersten Wetteraufzeichnungen im Jahr 1848. Die steigenden Temperaturen seien eine direkte Folge des globalen Klimawandels und der Erderwärmung.

Landesdienst Niedersachsen-BremenInternationale Kommunale Klimakonferenz in Hannover

Im Vorfeld des UN-Klimagipfels Anfang Dezember in Paris findet am 1. und 2. Oktober in Hannover eine Internationale Kommunale Klimakonferenz statt. Hier sollen lokale Lösungsansätze für den Klimaschutz, die Klimaanpassung und die nachhaltige Entwicklung diskutiert werden, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Organisiert wird die Tagung vom Bundesumweltministerium, dem niedersächsischen Umweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMenschenrechtler: Klimawandel bedroht Ureinwohner durch neue Krankheiten

Indigenen Gemeinschaften drohen durch den Klimawandel nach Ansicht von Menschenrechtlern neue Gefahren. Unter den Ureinwohnern oder ihren Tieren könnten Krankheiten ausbrechen, die bislang unbekannt seien oder als überwunden gälten, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker am Freitag. Sie äußerte sich anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker am 9. August.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNaturschutzbund fordert stärkeren Moorschutz

Der Naturschutzbund fordert einen stärkeren Schutz der Moore und Torfe in Niedersachsen. "Moore sind unerlässlich als CO2-Speicher", sagte der Landesvorsitzende Holger Buschmann anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete an diesem Dienstag (2. Februar). Zwar schlage das Land beim Moorschutz die richtige Richtung ein, die Regelungen gingen aber noch nicht weit genug.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNaturschutzorganisation kritisiert deutsche Klimapolitik

Der World Wide Fund for Nature (WWF) hat angesichts des sogenannten Welterschöpfungstages die Klimapolitik der Bundesregierung kritisiert. Als führende Industrienation müsste sie eigentlich mit aller Kraft versuchen, die in internationalen und nationalen Abkommen gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen, sagte der für Biodiversität zuständige Leiter der deutschen WWF-Sektion, Jörg-Andreas Krüger, in einem Gastbeitrag des Bremer "Weserkuriers" (Montagsausgabe): "Aus der deutschen Politik kommen derzeit allerdings gegenteilige Signale."

Landesdienst Niedersachsen-BremenNiedersächsische Kommunen beim Klimaschutz vorn

Das Bundesumweltministerium will über vier Jahre bundesweit 22 weitere Kommunen mit zwölf Millionen Euro als Klimaschutz-Vorreiter fördern. Zehn der dann insgesamt 41 Masterplan-Kommunen lägen in Niedersachsen, teilten das Ministerium und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen am Donnerstag mit. Neu hinzugekommen seien seit dem 1. Juli die Stadt Emden, der Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Flecken Steyerberg, der Zweckverband Großraum Braunschweig sowie das Bündnis der Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg.

Landesdienst Niedersachsen-BremenOldenburger Forscher bauen weltweite Datenbank für Pflanzen auf

Ein Oldenburger Forscher-Team ist maßgeblich am Aufbau einer Datenbank beteiligt, die alle Pflanzen der Erde erfassen soll. Das globale Wissen über die Pflanzen solle zentral gesammelt und Wissenschaftlern weltweit zu Verfügung gestellt werden, teilte die Oldenburger Universität am Montag mit. Oldenburger Biologen hatten bereits 2003 eine Vorgänger-Datenbank als EU-Projekt erstellt. Sie diene nun als Grundlage für das neue Projekt.