Artikel zum Thema: Hilfsorganisationen
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Aquarius" rettet fast 8.000 Flüchtlinge aus Seenot

Die private Hilfsorganisation "SOS Méditerranée" hat nach Angaben des Bremer Senats mit ihrem Schiff "Aquarius" bisher 7.844 Flüchtlinge vor dem Ertrinken im zentralen Mittelmeer gerettet. Mehr als 12.000 Menschen seien an Bord versorgt worden, teilte der Senat am Montag mit. Die "Aquarius" war im Februar vergangenen Jahres von Bremerhaven aus zu ihrer Rettungsmission in Richtung der italienischen Insel Lampedusa gestartet. Ein Jahr später sollen an diesem Mittwoch die Organisation und die Schiffscrew für ihren Einsatz mit einem Senatsempfang in Bremen geehrt werden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenDie Kinder von terre des hommes

Die Macht der Bilder hat die Vietnamesin Chinh Vo Thi einst nach Deutschland gebracht. Bilder von verwundeten und verängstigten Kindern, Opfer des Vietnamkriegs, gingen in den 1960er Jahren um die Welt. Der Grafik-Designer Lutz Beisel war zutiefst erschüttert: "Die Bilder haben mir den Schlaf geraubt." Beisel gründete nach dem Vorbild der gleichnamigen Schweizer Organisation am 8. Januar 1967 in Stuttgart das Kinderhilfswerk terre des hommes, um schwer verletzte Kinder nach Deutschland holen zu können.

Landesdienst Niedersachsen-BremenTerre des hommes: Syrische Kinder werden als Soldaten verkauft

Nach Unicef hat auch das deutsche Kinderhilfswerk terre des hommes auf die dramatische Lage der Kinder in Syrien aufmerksam gemacht. Immer mehr Kinder litten unter den Folgen des Krieges, weil Krankenhäuser und Schulen und damit lebenswichtige Infrastruktur zerstört würden, sagte Kinderrechtsexpertin Barbara Küppers dem Evangelischen Pressedienst. 75 Prozent der Kinder arbeiteten und hätten zum Teil seit Jahren keine Schule besucht. Milizen und IS-Kampftruppen nutzten die Not aus und kauften Eltern ihre Kinder für den Einsatz als Kämpfer ab.

Landesdienst Niedersachsen-BremenTerre des hommes: Zahl der Kindstötungen steigt

Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat einen "beunruhigenden" Anstieg von Kindstötungen registriert. Danach gab es im ersten Halbjahr 2017 bereits zehn Fälle von Kindstötungen von Neugeborenen, teilte das in Osnabrück ansässige Kinderhilfswerk am Montag auf seiner Homepage mit. Im gesamten Jahr 2016 seien neun getötete Säuglinge aufgefunden worden. Vier seien ausgesetzt und lebend gefunden worden. In einem Fall sei unklar, ob es sich um eine Tötung oder eine Totgeburt handele.