Artikel zum Thema: Hilfsorganisationen
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Aquarius" rettet fast 8.000 Flüchtlinge aus Seenot

Die private Hilfsorganisation "SOS Méditerranée" hat nach Angaben des Bremer Senats mit ihrem Schiff "Aquarius" bisher 7.844 Flüchtlinge vor dem Ertrinken im zentralen Mittelmeer gerettet. Mehr als 12.000 Menschen seien an Bord versorgt worden, teilte der Senat am Montag mit. Die "Aquarius" war im Februar vergangenen Jahres von Bremerhaven aus zu ihrer Rettungsmission in Richtung der italienischen Insel Lampedusa gestartet. Ein Jahr später sollen an diesem Mittwoch die Organisation und die Schiffscrew für ihren Einsatz mit einem Senatsempfang in Bremen geehrt werden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenDie Kinder von terre des hommes

Die Macht der Bilder hat die Vietnamesin Chinh Vo Thi einst nach Deutschland gebracht. Bilder von verwundeten und verängstigten Kindern, Opfer des Vietnamkriegs, gingen in den 1960er Jahren um die Welt. Der Grafik-Designer Lutz Beisel war zutiefst erschüttert: "Die Bilder haben mir den Schlaf geraubt." Beisel gründete nach dem Vorbild der gleichnamigen Schweizer Organisation am 8. Januar 1967 in Stuttgart das Kinderhilfswerk terre des hommes, um schwer verletzte Kinder nach Deutschland holen zu können.

Landesdienst Niedersachsen-BremenGespräche bei Mezze und Gebäck

Der frühere Bundespräsident hat die Schuhe aus und nach Sitte des Hauses Pantoffeln angezogen. Christian Wulff ist zum familiären Essen bei der muslimischen Unternehmerfamilie Varol in Hannover zu Gast. Auch Freunde mit deutschen und türkischen Wurzeln und die drei ältesten Kinder sitzen mit am Tisch. Wulff unterstützt die muslimische Hilfsorganisation "Islamic Relief". Sie ruft noch bis Anfang Februar Muslime und andere dazu auf, einander einzuladen und dabei Spenden für Waisenkinder im palästinensischen Gaza zu sammeln.

Landesdienst Niedersachsen-BremenKinderrechtsexpertin: Asylpaket II bedeutet erneute Traumatisierung

Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat die Regelung des Asylpakets II scharf kritisiert, wonach unbegleitete Flüchtlingskinder ihre Eltern frühesten in zwei Jahren nachholen dürfen. Viele der Kinder und Jugendlichen seien von Krieg und Flucht traumatisiert, sagte Kinderrechtsexpertin Barbara Küppers am Montag in einem Gespräch mit dem epd: "Sie sehnen sich nach Mama und Papa. Da wäre es fatal, wenn sie jetzt die Aussicht verlören, ihre Eltern jemals wieder zu sehen."

Landesdienst Niedersachsen-BremenSchatzkammer des Lebens

Mit einem großen Schlüssel öffnet Prakash Badomi das Vorhängeschloss, das den Speicher auf seinem Hof schützt. Dann schiebt der Bauer langsam die kleine Tür aus schwerem Zedernholz auf. Der Blick geht in eine spärlich vom Tageslicht erhellte Schatzkammer, die sein wichtigstes Kapital bewahrt: In dem auf Stelzen gebauten und so vor Nagern geschützten Holzhaus im kleinen Dorf Kandiyal am Fuß des Himalaya lagern Saaten für Reis, Hirse, Weizen und Gemüse. "Früher mussten wir das alles kaufen, heute gewinnen wir es selbst", sagt der 57-Jährige, Oberhaupt einer neunköpfigen Familie.

Landesdienst Niedersachsen-BremenTerre des hommes: Syrische Kinder werden als Soldaten verkauft

Nach Unicef hat auch das deutsche Kinderhilfswerk terre des hommes auf die dramatische Lage der Kinder in Syrien aufmerksam gemacht. Immer mehr Kinder litten unter den Folgen des Krieges, weil Krankenhäuser und Schulen und damit lebenswichtige Infrastruktur zerstört würden, sagte Kinderrechtsexpertin Barbara Küppers dem Evangelischen Pressedienst. 75 Prozent der Kinder arbeiteten und hätten zum Teil seit Jahren keine Schule besucht. Milizen und IS-Kampftruppen nutzten die Not aus und kauften Eltern ihre Kinder für den Einsatz als Kämpfer ab.