Artikel zum Thema: Hilfsorganisationen
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Landesdienst Niedersachsen-BremenHelfer kritisieren EU-Unterstützung für libysche Küstenwache

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat die Europäische Union aufgefordert, die Unterstützung für die libysche Küstenwache zu beenden. Die libysche Behörde werde immer besser ausgerüstet, damit sie in der Lage sei, Flüchtende zu stoppen und nach Libyen zurückzubringen, kritisierte Stefan Dold von "Ärzte ohne Grenzen" in einem Gastbeitrag für den Bremer "Weserkurier" (Montag). In diesem Jahr seien auf diese Weise laut der Internationalen Organisation für Migration schon mehr als 12.000 Menschen zurückgeschickt worden.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNeue Karte bietet Orientierungshilfe für umherziehende Wohnungslose

Eine neue Landkarte zeigt künftig umherziehenden Wohnungslosen im südwestlichen Niedersachsen, wo sie Unterkünfte und Beratungsangebote finden können. Der "Wegweiser für Menschen in Wohnungsnot" ist im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Caritas entstanden und wird von der Zentralen Beratungsstelle Niedersachsen (ZBS) herausgegeben, wie die Caritas Osnabrück am Donnerstag mitteilte.

Landesdienst Niedersachsen-BremenTerre des hommes: Syrische Kinder werden als Soldaten verkauft

Nach Unicef hat auch das deutsche Kinderhilfswerk terre des hommes auf die dramatische Lage der Kinder in Syrien aufmerksam gemacht. Immer mehr Kinder litten unter den Folgen des Krieges, weil Krankenhäuser und Schulen und damit lebenswichtige Infrastruktur zerstört würden, sagte Kinderrechtsexpertin Barbara Küppers dem Evangelischen Pressedienst. 75 Prozent der Kinder arbeiteten und hätten zum Teil seit Jahren keine Schule besucht. Milizen und IS-Kampftruppen nutzten die Not aus und kauften Eltern ihre Kinder für den Einsatz als Kämpfer ab.

Landesdienst Niedersachsen-BremenTerre des hommes: Zahl der Kindstötungen steigt

Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat einen "beunruhigenden" Anstieg von Kindstötungen registriert. Danach gab es im ersten Halbjahr 2017 bereits zehn Fälle von Kindstötungen von Neugeborenen, teilte das in Osnabrück ansässige Kinderhilfswerk am Montag auf seiner Homepage mit. Im gesamten Jahr 2016 seien neun getötete Säuglinge aufgefunden worden. Vier seien ausgesetzt und lebend gefunden worden. In einem Fall sei unklar, ob es sich um eine Tötung oder eine Totgeburt handele.

Landesdienst Niedersachsen-BremenWeihnachten irgendwo im Nirgendwo

Sie singen von Liebe, von Abenteuer, vom leuchtenden Kreuz des Südens und immer wieder von Freiheit. An Bord des knapp 200 Meter langen norwegischen Stückgut-Frachters "Star Grip" im Bremer Hafen schmettert der Shanty-Chor aus der benachbarten Neustadt Seemanns- und Weihnachtslieder, die eine vergangene Zeit heraufbeschwören. Denn heute ist im Hafen alles eng getaktet. Anlegen, entladen, beladen und wieder auslaufen: Zeit ist Geld. Für die Besatzung an Bord ist kaum Gelegenheit zu einem ausgiebigen Landgang inklusive Besuch des Weihnachtsmarktes in der Stadt.