Artikel zum Thema: Menschenrechte
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Landesdienst Niedersachsen-BremenAmnesty fordert mehr Hilfe für Asylsuchende

Amnesty International fordert die Bundesregierung auf, effektive und legale Zugangswege für Asylsuchende in die Europäische Union zu schaffen. Die Organisation kritisiert zudem geplante Kooperationen mit Ländern wie Libyen und Ägypten. Diese könnten verhindern, dass Menschen ihr Menschenrecht, Asyl zu suchen, in der EU in Anspruch nähmen, teilte Amnesty am Montag in Berlin mit. Von Samstag an hatten sich rund 500 Delegierte zu einer Jahresversammlung in Hannover getroffen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenAnerkannt, aber nicht unumstritten

Tilman Zülch ist einer der anerkanntesten Menschenrechtler in Deutschland, aber er ist auch umstritten: Nach fast 50 Jahren an der Spitze der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen gibt der 77-Jährige sein Amt als deren Generalsekretär auf. Als Berater für Kampagnen will er der Organisation aber eng verbunden bleiben.

Zülch wird in Deutsch-Liebau (Libinau) Sudetenland (Nordmähren) geboren. Als Jugendlicher engagiert er sich in der Bündischen Jugend, als Politik- und Volkswirtschaftsstudent in Hamburg im Sozialdemokratischen Hochschulbund.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMenschenrechtler fordert UNO zum Handeln in Rohingya-Krise auf

Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrates zur Rohingya-Krise in Birma. "Die Flüchtlingszahlen explodieren regelrecht, Südostasien ist im Aufruhr wegen des Rohingya-Flüchtlingsdramas", sagte der Direktor der Menschenrechtsorganisation, Ulrich Delius, am Montag in Göttingen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMenschenrechtler sehen kein Umdenken Chinas

Die Haftentlassung des krebskranken chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ist aus Sicht der Gesellschaft für bedrohte Völker kein Zeichen für Toleranz und Kritikfähigkeit der Führung in Peking. "Wir beobachten seit Jahren, dass schwer erkrankte oder gefolterte politische Gefangene in China aus der Haft entlassen werden, damit sie zu Hause und nicht im Polizeigewahrsam sterben", sagte am Montag der Direktor der in Göttingen ansässigen Menschenrechtsorganisation, Ulrich Delius.

Landesdienst Niedersachsen-BremenTheater erinnert an Bremer Brechmittel-Toten Condé

Ein mobiler Gedenkort erinnert derzeit vor der Kassenhalle des Bremer Theaters am Goetheplatz an den Tod von Laye-Alama Condé, der 2005 nach einem zwangsweisen Brechmitteleinsatz der Polizei starb. Dem Theater als Ort politischer Auseinandersetzungen und des öffentlichen Gedenkens sei es ein Anliegen, die Installation zu beherbergen, sagte am Montag Intendant Michael Börgerding. Das solle geschehen, so lange es noch keinen dauerhaften Gedenkort in der Stadt gebe.