Artikel zum Thema: Forschung
Bereich Titel Teaser
Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Bleifraß gefährdet Kulturschätze"

In einem Pilotprojekt erforschen Bremer Materialprüfer und Musikwissenschaftler die Ursachen von Korrosion und Schimmel, die in Deutschland seit Jahren historischen Orgeln zusetzen. Am gefährlichsten sei der sogenannte "Bleifraß", der die alten Orgelpfeifen von innen angreife, sagte Physiker Herbert Juling dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Wenn dann Löcher in der Wand der Pfeifen entstanden sind, ist es schon fast zu spät."

Landesdienst Niedersachsen-BremenBundesamt aus Salzgitter koordiniert europäische Strahlenschutz-Forschung

Mehr als 50 Forschungseinrichtungen aus 23 europäischen Ländern wollen ihr wissenschaftliches Arbeiten im Bereich des Strahlenschutzes miteinander verzahnen. Die Arbeiten werden vom in Salzgitter ansässigen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) koordiniert. Die Behörde trage damit "entscheidend zur Weiterentwicklung des Strahlenschutzes in Europa" bei, sagte BfS-Präsident Wolfram König am Montag.

Landesdienst Niedersachsen-BremenErziehungsexpertin Zimmer hofft weiter auf Erhalt ihres Bildungsinstitut

Bildungsforscherin Renate Zimmer sieht im Streit mit dem Land über die Zukunft des von ihr geleiteten Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) noch Verhandlungsspielraum. Nach einer Anhörung im Wissenschaftsausschuss am Montag sei sie optimistisch, dass es zu weiteren Gesprächen über den Erhalt der Eigenständigkeit des nifbe kommen werde, sagte die Erziehungswissenschaftlerin dem epd.

Landesdienst Niedersachsen-BremenForscher: 60 Prozent aller Affenarten sind bedroht

Wissenschaftler fordern sofortige Maßnahmen zum Schutz von Primaten. Weltweit seien 60 Prozent der derzeit rund 500 bekannten Affenarten vom Aussterben bedroht, teilte das Deutsche Primatenzentrum am Donnerstag in Göttingen mit. Sie sind in tropischen und subtropischen Gebieten vor allem in Regionen Afrikas, Südamerikas, Madagaskars und Asiens verbreitet. Sie lebten meist in Regionen, in denen große Armut und mangelnde Bildung herrschten, sagte Christian Roos vom Primatenzentrum. Diese Bedingungen zwängen die Bevölkerung dazu, Raubbau an den Umweltressourcen zuzulassen.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNeuer Ebola-Koffer emöglicht Schnelltests vor Ort

Wissenschaftler des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen haben einen Diagnosekoffer für Ebola-Schnelltests entwickelt. Mit der Ausrüstung lasse sich das Virus direkt vor Ort innerhalb von 15 Minuten per Speicheltest sicher nachweisen, teilte die Forschungseinrichtung am Donnerstag mit. Das "Labor-im-Koffer" werde mit Solarstrom betrieben und komme ohne kühlbedürftige Materialien aus.

Landesdienst Niedersachsen-BremenNiedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung bleibt erhalten

Nach langem politischen Tauziehen bleibt das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) in Osnabrück in seiner Grundstruktur nun doch erhalten. "Wir haben einen tragfähigen Kompromiss erreicht", sagte Institutsdirektorin Renate Zimmer am Donnerstag dem epd nach einem Gespräch mit Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne). Die Ministerin betonte: "Wir konnten in wesentlichen Punkten Einigkeit erzielen, die intensiven Gespräche haben sich gelohnt."

Landesdienst Niedersachsen-BremenNiedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung wehrt sich gegen "Zerschlagung"

Mit Sorge und großem Unverständnis hat die Erziehungsexpertin Renate Zimmer auf eine von ihr befürchtete "Zerschlagung" des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) reagiert. Das Wissenschaftsministerium habe sie vor einer Woche darüber informiert, dass die fünf Regionalnetzwerke in Emden, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Osnabrück bis zum Jahresende abgewickelt werden sollten, sagte Institutsleiterin Zimmer am Montag dem epd.

Landesdienst Niedersachsen-BremenOldenburger Forscher bauen weltweite Datenbank für Pflanzen auf

Ein Oldenburger Forscher-Team ist maßgeblich am Aufbau einer Datenbank beteiligt, die alle Pflanzen der Erde erfassen soll. Das globale Wissen über die Pflanzen solle zentral gesammelt und Wissenschaftlern weltweit zu Verfügung gestellt werden, teilte die Oldenburger Universität am Montag mit. Oldenburger Biologen hatten bereits 2003 eine Vorgänger-Datenbank als EU-Projekt erstellt. Sie diene nun als Grundlage für das neue Projekt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenVolkswagenstiftung fördert Roemer- und Pelizaeus-Museum mit 380.000 Euro

Die Volkswagenstiftung will ein Forschungsprojekt des Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museums mit insgesamt 380.000 Euro fördern. In Kooperation mit der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität soll das Geld genutzt werden, um bislang unveröffentlichte Objekte aus dem alten Ägypten aufzuarbeiten, teilte das Museum am Donnerstag mit. Weitere Kooperationspartner seien die Universität Kairo, die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim sowie die Stiftung Universität Hildesheim.