Artikel zum Thema: Migration
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Landesdienst Niedersachsen-Bremen"Gypsies" auf der Bühne

Die oft mit Diskriminierung und Ausgrenzung verbundenen Lebensgeschichten von Roma in Europa werden in einem neuen Theaterstück am Braunschweiger Staatstheater erzählt. Die Inszenierung wolle mit den gängigen Vorurteilen gegenüber der größten ethnischen Minderheit Europas aufräumen, sagte Regisseurin Julia Roesler dem Evangelischen Pressedienst (epd). Oft als "Zigeuner" oder "Fahrendes Volk" beschimpft, seien beispielsweise 95 Prozent der zehn Millionen Roma sesshaft.

Landesdienst Niedersachsen-BremenBundesweite Interkulturelle Woche in Friedland eröffnet

Die bundesweite Interkulturelle Woche der Kirchen ist am Sonntag in Friedland bei Göttingen eröffnet worden. Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Johann Hinrich Claussen, sagte im zentralen Gottesdienst, das Beispiel des 1945 eröffneten Grenzdurchgangslagers Friedland zeige, wie viele Menschen in Deutschland während des Krieges oder nach dem Krieg eigene Erfahrungen mit Fluchtgeschichten gesammelt hätten. Das erkläre die besondere Solidarität, zu der viele Menschen in Deutschland bereit seien.

Landesdienst Niedersachsen-BremenGewerkschaftsexperte warnt vor Ausbeutung von Migranten

Der Wirtschaftsexperte Patrick Schreiner von der Gewerkschaft ver.di hat vor einer Ausbeutung von Flüchtlingen und Migranten durch ungerechte Arbeitsverhältnisse gewarnt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenHilfswerke fordern: Potenziale von Migration besser nutzen

Hilfsorganisationen fordern, die Potenziale von Flüchtlingen und Arbeitsmigranten besser zu nutzen. Menschen aus Dritte-Welt-Ländern, die in reichere Länder emigrierten, könnten zum Beispiel durch den Transfer von Geld und Wissen einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten. Das sei das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Studie der Welthungerhilfe und terre des hommes. Die Potenziale würden allerdings bei weitem nicht genutzt.

Landesdienst Niedersachsen-BremenMigrationsforscher fordert Quotenregelung für Flüchtlinge in der EU

Der Migrationsforscher Klaus Jürgen Bade hat eine EU-weite Quotenregelung für Asylsuchende gefordert. Die Rekordzahlen von Flüchtlingen erforderten eine grundlegend neue Asylpolitik in der Europäischen Union. "Das europäische Asylsystem ist kaputt", sagte Bade der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe).