Artikel zum Thema: Gesellschaft
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Landesdienst Bayern"Der deutsche Durchschnittspatient will seine Ruhe"

Der Durchschnittspatient in Deutschland verändert sich, wie auch die ganze Gesellschaft. Patienten mit Migrationshintergrund, Klienten aus anderen sozialen Schichten, Heimbewohner aus fremden Kulturkreisen, Flüchtlinge - all das fordert Mitarbeiter im Gesundheitssystem heraus. Im November beschäftigt sich eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing in Rothenburg mit dem Thema. Der Arzt und Psychologe Frank Erbguth, unter anderem Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Nürnberg, ist einer der Referenten.

Landesdienst BayernDas Smartphone wird zum Eintrittskanal für das Radio

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), fordert angesichts des digitalen Wandels Änderungen in der Ausbildung von jungen Journalisten. Denn schon bald werde UKW durch neue digitale Sendeformen wie DAB+ abgelöst sein, was auch Folgen für die Journalisten-Ausbildung haben müsse. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) gibt BLM-Chef Schneider auch Einblick in seine privaten Hörgewohnheiten - er schaltet gern Klassik-Radio oder Nachrichten-Sendungen ein.

Landesdienst BayernIm Tod dort liegen, wo gebetet wird

Es haben schon Leute angerufen, die sich auf eine Vormerkliste setzen wollten, erzählt der Schwabacher evangelische Dekan Klaus Stiegler. Sie hatten gehört, dass in der Schwabacher Stadtkirche demnächst Urnenbestattungen möglich sein sollen. Noch ist es nicht so weit, aber es könnte sein, dass die Mittelfranken die ersten sein werden, die ihre Asche in einer evangelischen Kirche bestatten lassen können: Kolumbarium nennt sich ein solcher Raum, in dem es Urnennischen geben soll.

Landesdienst BayernMitgefühl ist keine persönliche Macke von Gutmenschen

Die Bedeutung der Medien und Appelle für einen sachlichen Dialog in der Gesellschaft haben den traditionellen Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing am Donnerstagabend bestimmt. Wie Bundespräsident Joachim Gauck in seinem Festvortrag hervorhob, leben die Demokratie und eine offene Gesellschaft von dem kontroversen Gespräch. Dieser Streit könne "in rauen Zeiten" auch einmal heftig ausfallen. Solange dieser Streit jedoch mit Respekt geführt werde, könne er am Ende bei der Verständigung helfen.

Landesdienst BayernOberkirchenrat: Medien müssen auch die Grautöne der Realität spiegeln

Eine differenziertere Berichterstattung in den Medien hat Oberkirchenrat Detlev Bierbaum angemahnt. Statt Schwarz-und-Weiß-Zeichnung sollten die Journalisten stärker die Grautöne der Realität wahrnehmen und spiegeln, sagte Bierbaum, in der bayerischen Landeskirche zuständig für den Bereich Medien, am Montagabend bei dem 4. Medienforum der Landeskirche in der Evangelischen Akademie Tutzing. So habe beispielsweise eine "zu optimistische Einschätzung" in der Flüchtlingsfrage dem Vertrauen der Menschen in die Berichterstattung geschadet.