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Landesdienst BayernBornowski: Nach Attentaten nicht von Wut beherrschen lassen

Auch nach dem islamistisch motivierten Selbstmordanschlag in Ansbach sollten sich Menschen laut der Ansbach-Würzburger Regionalbischöfin Gisela Bornowski "nicht beherrschen lassen von Wut und Abscheu". Es gelte auch nach solchen tragischen Ereignissen, zuversichtlich zu bleiben und "das Vertrauen in Menschen nicht aufzugeben", sagte Bornowski beim Gedenkgottesdienst in der St. Gumbertuskirche in Ansbach.

Landesdienst BayernBornowski: Nach Attentaten nicht von Wut beherrschen lassen

Rund 250 Menschen haben am Donnerstagabend in einem Gottesdienst der Opfer des islamistisch motivierten Bombenanschlags in Ansbach gedacht. Die Ansbach-Würzburger Regionalbischöfin Gisela Bornowski rief in ihrer Predigt in der Kirche St. Gumbertus dazu auf, "sich nicht beherrschen zu lassen von Wut und Abscheu". Es gelte auch nach solchen tragischen Ereignissen, zuversichtlich zu bleiben und "das Vertrauen in Menschen nicht aufzugeben". Ein 27-jähriger Syrer hatte sich in Ansbach vor einem Konzertgelände in die Luft gesprengt.

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