Artikel zum Thema: Justiz
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Landesdienst Bayern"Die ganze Kammer hat keinen Facebook-Account"

Der Würzburger Anwalt Chan-jo Jun ist in Angriffslaune. Noch bevor die mündliche Verhandlung vor der Ersten Zivilkammer des Würzburger Landgerichts beginnt, liefert er sich mit seinem Hamburger Anwaltskollegen Martin Munz einige verbale Scharmützel. Munz vertritt den US-Konzern Facebook, gegen das Jun für den syrischen Flüchtling Anas Modamani eine einstweilige Verfügung erwirken will. Denn in dem sozialen Netzwerk wimmelt es laut Jun nur so vor Verleumdungen über Modamani - immer verbunden mit einem Bild, das den jungen Mann mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigt.

Landesdienst Bayern"Die ganze Kammer hat keinen Facebook-Account"

Der Würzburger Anwalt Chan-jo Jun ist in Angriffslaune. Noch bevor die mündliche Verhandlung vor der Ersten Zivilkammer des Würzburger Landgerichts beginnt, liefert er sich mit seinem Hamburger Anwaltskollegen Martin Munz einige verbale Scharmützel. Munz vertritt den US-Konzern Facebook, gegen das Jun für den syrischen Flüchtling Anas Modamani eine einstweilige Verfügung erwirken will.

Landesdienst Bayern"Strafe darf kein Racheakt sein"

"Wer rechtstreu werden soll, muss Recht positiv erleben", sagt Karl Heinrich Schäfer. Der Juraprofessor und Vorsitzende der Evangelischen Straffälligenhilfe spricht damit das aus, was die meisten der über 90 Theoretiker und Praktiker bei der Tagung "Macht Gefängnis Sinn" in der Evangelischen Akademie Tutzing denken.

Landesdienst Bayern"Wir haben bei Facebook ein Vollzugs-Defizit"

Kommenden Montag (6. Februar) könnte sich der US-Konzern Facebook erstmals vor einem deutschen Gericht verantworten müssen. Für diese Premiere wäre der Würzburger Fachanwalt für IT-Recht, Chan-jo Jun, verantwortlich. Jun vertritt den syrischen Geflüchteten Anas Modamani, der sich auf diese Weise gegen falsche Behauptungen zu seiner Person zur Wehr setzen will. Kurz nach seiner Ankunft in Deutschland hatte der ein Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gemacht - und war dabei von der Presse fotografiert worden.

Landesdienst BayernAuch das "Fliegende Spaghettimonster" muss Rundfunkgebühren zahlen

Der Münchner Grafiker Michael Wladarsch ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, ein Rundfunkgebühren-Privileg für etablierte Religionen anzugreifen: Das Verwaltungsgericht München wies eine Klage des Vorsitzenden des Bundes für Geistesfreiheit (BfG) ab. Wladarsch wollte seine Büroräume von den Rundfunkgebühren befreien lassen, weil sie von der atheistisch-humanistischen Weltanschauungsvereinigung BfG mitgenutzt werden - und der Gottheit des "Fliegenden Spaghettimonsters" geweiht wurden.

Landesdienst BayernBedford-Strohm: Recht muss Schwache schützen

Die "ureigenste Aufgabe des Rechts" ist nach Überzeugung des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm, die Schwachen zu schützen. Sie bräuchten den Schutz des Rechts am dringendsten, sagte der Bischof, der auch Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, am Donnerstagabend beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing laut Manuskript.

Landesdienst BayernFacebook bald auf der Anklagebank?

Seit Monaten legt sich der Würzburger Chan-Jo Jun schon mit dem US-Konzern Facebook an. Nicht nur, dass der Fachanwalt für IT-Recht ein gefragter Interview-Partner für Medien ist und auf seiner Internetseite detailliert erklärt, wie man das Soziale Netzwerk verklagen kann - er tut es auch selbst. Im Auftrag eines syrischen Flüchtlings will der Jurist den Internet-Riesen wegen "Fake-News", also gefälschter Nachrichten, vor das Würzburger Landgericht zerren. Man habe dort für den Syrer Anas Modamani den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt.

Landesdienst BayernFacebook bald auf der Anklagebank?

Seit Monaten legt sich der Würzburger Chan-Jo Jun schon mit dem US-Konzern Facebook an. Nicht nur, dass der Fachanwalt für IT-Recht ein gefragter Interview-Partner für Medien ist und auf seiner Internetseite detailliert erklärt, wie man das Soziale Netzwerk verklagen kann - er tut es auch selbst. Im Auftrag eines syrischen Flüchtlings will der Jurist den Internet-Riesen wegen "Fake-News", also gefälschter Nachrichten, vor das Würzburger Landgericht zerren. Man habe dort für den Syrer Anas Modamani den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt.

Landesdienst BayernFacebook muss Hetze nicht selbst suchen und löschen

Der US-Konzern Facebook hat vor Gericht einen Etappensieg errungen. Die Erste Zivilkammer des Landgerichts Würzburg wies am Dienstag den Antrag des syrischen Flüchtlings Anas Modamani auf eine einstweilige Verfügung gegen das soziale Netzwerk ab. Facebook muss demzufolge auch künftig nicht von sich aus verleumderische Beiträge über Modamani in seinem Portal finden und löschen. Der Syrer wird auf Facebook seit Monaten immer wieder als Terrorist und Straftäter verleumdet.