Artikel zum Thema: Kunst
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Landesdienst Bayern"Außenseiter-Kunst" aus der Psychiatrie kommt ins Museum

Rund 5.000 Werke sogenannter "Außenseiter-Kunst" bereichern künftig das Kunstmuseum Bayreuth. Die Arbeiten stammen von Psychiatrie-Patienten des Bezirkskrankenhauses Bayreuth und entstanden während der vergangenen drei Jahrzehnte im Rahmen der Kunsttherapie. Im Umfeld der Moderne könnten jetzt diese Werke "ihrem Rang gemäß bewahrt, erforscht, ausgestellt und vermittelt" werden, wie es in einer Mitteilung des Museums heißt.

Landesdienst BayernBayerische Staatsbibliothek zeigt ausgewählte Bibeln

Als Hommage an das Reformationsjubiläum 2017 zeigt die Schatzkammer-Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek vom 14. November 2016 bis 24. Februar 2017 ausgewählte Bibeln von Karl dem Großen bis zu Luther. Wie die Bibliothek mitteilte, ist das erste gedruckte Buch, die Gutenbergbibel von 1454/55, ebenso zu sehen wie die berühmte Ottheinrich-Bibel oder die Münchener Furtmeyr-Bibel mit ihren meisterhaften Illuminationen des Alten Testaments.

Landesdienst BayernKämpfende und fliehende Frauen im Scheinwerferlicht

Mit ihren Porträts kurdischer Freiheitskämpferinnen hat die in Syrien geborene Kurdin Sonja Hamad den ersten Preis des Martin-Lagois-Fotowettbewerbs gewonnen. Bei der Preisverleihung in der Nürnberger Egidienkirche würdigte die Schirmherrin, die Ständige Vertreterin des bayerischen evangelischen Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler, die Fotografin. "Ihre Bilder sind Gänsehaut", sagte die Oberkirchenrätin in ihrer Laudatio.

Landesdienst BayernKunst kann man fühlen

Mit beiden Händen berührt Karin Flößer die Holzskulptur, ertastet deren Oberfläche, klopft dagegen, um zu hören, wie massiv das Holz ist. Die kleinen Löcher und die dunkle Färbung, die Würmer, Witterung und Jahrhunderte dem Stück zugefügt haben, kann sie nicht sehen. Durch eine Rheuma-Erkrankung wurde Karin Flößers Sehvermögen immer schlechter, seit 13 Jahren ist die 53-Jährige aus Nürnberg blind.

Landesdienst BayernNicht ohne meine Schere

Langsam und allmählich bohrt sich eine Zunge durch den großen Bogen Papier. Lustig sieht das aus, wenn diese scheinbar herrenlose Zunge an einem Ende eines roten Fadens leckt. Nun können die beiden Hände in Aktion treten, die sich durch zwei eckige Löcher in dem Papierbogen strecken. Der befeuchtete rote Faden lässt sich leichter in eine große Nadel einfädeln. Im Papiertheater spielt sich alles vor und hinter einer Papierwand ab. Die Wand wird geschnitten, gerissen, bemalt, angebohrt, durchstochen. Hinter ihr tanzen Schatten, auf ihr erscheinen Lichtbilder.

Landesdienst BayernWertvolle Grafik für kurze Zeit zu sehen

Zeichnungen von Albrecht Dürer (1471 bis 1528) und vieler wichtiger Künstler der Renaissance in Süddeutschland befinden sich in der Graphischen Sammlung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). In einer kleinen Sonderausstellung werden 23 Werke kurze Zeit vom kommenden Mittwoch (21. Januar) bis zum 1. Februar zu sehen sein, teilte die Universität mit. Die ausgewählten Zeichnungen von Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Hans von Kulmbach und anderen süddeutschen Künstlern dürfen sonst nicht dem Licht ausgesetzt sein.