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Landesdienst Bayern"Der Weg führt direkt in die Klimakatastrophe"

Weltweit spaltet der Kampf gegen den Hunger in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen die Befürworter einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft in den ärmeren Ländern. Sie empfehlen unter anderem Hightech-Maschinen auf großen Flächen und optimiertes Saatgut. Auf der anderen Seite stehen die Befürworter einer kleinteiligen Landwirtschaft, die möglichst agrarökologisch - nicht unbedingt biozertifiziert - das Auskommen von Kleinbauern sichert.

Landesdienst Bayern"Ohne bayerische Stätten keine Reformation"

Das bayerische Kultusministerium will das Thema Reformationsjubiläum nicht allein den mitteldeutschen Regionen überlassen - und hat nun auch deshalb eine "virtuelle historische Landkarte" zu Bayerns Orten der Reformation und Gegenreformation veröffentlicht. Das Angebot soll nach Angaben des Ministeriums sowohl Schulen im Unterricht dienen, als auch Touristen Lust darauf machen, das Bayern der Reformation zu erkunden. "Zentrale Stätten der Reformation liegen in Bayern.

Landesdienst BayernDie Jugend soll in der Synode mehr Gewicht haben

In der bayerischen Landessynode sollen junge Menschen stärker mitbestimmen können. Eine Arbeitsgruppe hat der in Bad Reichenhall tagenden Synode vorgeschlagen, dass die drei Jugendvertreter, die bisher beratend dem Kirchenparlament der 2,5 Millionen bayerischer Protestanten angehören, das volle Stimmrecht erhalten sollen. Die 108 Synodalen nahmen diesen Vorstoß mit großem Beifall auf.

Landesdienst BayernKlima der Toleranz gegen alle Formen von Extremismus

Aufrufe zur weiteren Aussöhnung zwischen Christen und Juden und Appelle zu einem aktiven Eintreten gegen alle Formen des Extremismus haben die Eröffnungsveranstaltung der traditionellen christlich-jüdischen Wiche der Brüderlichkeit in Bayern bestimmt. Gegen Rechtsextreme helfe vor allem ein Klima der Toleranz, sagte der bayerische Kultus-Staatssekretär Georg Eisenreich bei dem Festakt im Alten Rathaus in München. Das sei aber eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Landesdienst BayernLandessynode gibt Startschuss für kirchlichen Reformprozess

Zum Abschluss ihrer Frühjahrstagung in Coburg hat die bayerische Landssynode am Donnerstag den Startschuss für einen umfangreichen Reformprozess gegeben, eine Änderung der Kirchenverfassung beschlossen und die Praxis des Kirchenasyls verteidigt. Mit dem Konzept "Profil und Konzentration" will sich die Landeskirche in allen Bereichen und Arbeitsfeldern neu aufstellen, mit ihren Angeboten besser auf die Lebenswirklichkeit der Menschen eingehen und sich in der digitalen Welt positionieren. Dieses Reformpaket soll mit einer geistlichen Erneuerung verbunden werden.

Landesdienst BayernMenschenrechtsexperte: Altersdiskriminierung ist unbekanntes Terrain

Nennt man einen alten Menschen einen "Grufti", ist die Sache klar: Das ist eine direkte Diskriminierung, "sie ist zielgerichtet und in den meisten Fällen absichtlich", wie der Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg, Heiner Bielefeldt, bei der evangelischen Landeskonferenz Altersarbeit in Nürnberg erklärte. Aber es gebe versteckte Diskriminierungen von Senioren, die in der gesellschaftlichen und politischen Debatte noch nicht angekommen seien, machte Bielefeldt bei der Konferenz unter dem Motto "Werte verbinden, Werte trennen" deutlich.

Landesdienst BayernMesse sucht Zukunftsstrategien für die Pflege

Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bleibt das drängendste Problem der Pflegebranche. Das wird bei der Messe "Altenpflege" in Nürnberg erneut deutlich. Für Messeleiterin Carolin Pauly ist der Bereich Personalgewinnung derzeit das "schwierigste Thema", wie sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Man stelle daher das Personal in den Mittelpunkt der Messe.

Landesdienst BayernMit einem Klick ins Lutherzimmer

Sich durch das historische Lutherzimmer auf der Veste Coburg klicken, den Hedwigsbecher begutachten oder in Original-Lutherhandschriften blättern: Im Jubiläumsjahr der Reformation präsentiert "bavarikon", das Kulturportal des Freistaats Bayern, seine erste virtuelle Ausstellung. "Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner und Sympathisanten" zeigt bedeutende Orte, Persönlichkeiten und Kulturschätze der bayerischen Reformationszeit im 16. Jahrhundert. Am Mittwoch wurde die Ausstellung unter "www.bavarikon.de/luther" freigeschaltet.

Landesdienst BayernMitgefühl ist keine persönliche Macke von Gutmenschen

Die Bedeutung der Medien und Appelle für einen sachlichen Dialog in der Gesellschaft haben den traditionellen Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing am Donnerstagabend bestimmt. Wie Bundespräsident Joachim Gauck in seinem Festvortrag hervorhob, leben die Demokratie und eine offene Gesellschaft von dem kontroversen Gespräch. Dieser Streit könne "in rauen Zeiten" auch einmal heftig ausfallen. Solange dieser Streit jedoch mit Respekt geführt werde, könne er am Ende bei der Verständigung helfen.

Landesdienst BayernSozialethiker fordert Gerechtigkeitskampagne von den Kirchen

Kirchen und Diakonie sollten sich laut Expertenmeinung in den anstehenden Wahljahren zu einer "Gerechtigkeitsbewegung" aufschwingen. Diesen Vorschlag hat der Marburger Sozialethikers Franz Segbers bei einer Podiumsdiskussion in Nürnberg zum Thema "Diakonisches Handeln 500 Jahre nach der Reformation" gemacht. Sie sollten sich für Rechte der Menschen einsetzen, die an den Rand gedrängt seien und "politisch arm gemacht" wurden, sagte Segbers.

Landesdienst BayernSozialministerin: Digitale Technik wird Menschen nicht ersetzen

Die Digitalisierung der Gesellschaft hält die bayerische Sozialministerin Emilia Müller (CSU) für die größte Herausforderung seit Jahrzehnten. Sie werde die Arbeits- und Lebenswelt "fundamental verändern", sagte sie bei der Messe ConSozial in Nürnberg. Neuerungen müssten aber "mit Maß und Mitte" umgesetzt werden. Flexiblere und mobilere Formen der Arbeit müssten immer dem Menschen dienen, mahnte Müller. Die ConSozial steht bis Donnerstag unter dem Motto "Soziale Marktwirtschaft 4.0".

Landesdienst BayernStadtteilmütter sind Barrieren-Räumteams

Mit ihrem Mann und den beiden kleinen Töchtern kam Rbeka Chekole Yakev 2008 nach der Flucht aus Äthiopien in Nürnberg an. Schon lange ist ihr Asylantrag positiv beschieden, mit dem Ankommen klappte es im Alltag aber lange nicht so: Sprachbarrieren, Behördengänge, der kulturelle Unterschied und nicht zuletzt der Alltag in der kleinen Wohnung machten ihr zu schaffen.