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Landesdienst Bayern"Der Weg führt direkt in die Klimakatastrophe"

Weltweit spaltet der Kampf gegen den Hunger in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen die Befürworter einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft in den ärmeren Ländern. Sie empfehlen unter anderem Hightech-Maschinen auf großen Flächen und optimiertes Saatgut. Auf der anderen Seite stehen die Befürworter einer kleinteiligen Landwirtschaft, die möglichst agrarökologisch - nicht unbedingt biozertifiziert - das Auskommen von Kleinbauern sichert.

Landesdienst Bayern"Ohne bayerische Stätten keine Reformation"

Das bayerische Kultusministerium will das Thema Reformationsjubiläum nicht allein den mitteldeutschen Regionen überlassen - und hat nun auch deshalb eine "virtuelle historische Landkarte" zu Bayerns Orten der Reformation und Gegenreformation veröffentlicht. Das Angebot soll nach Angaben des Ministeriums sowohl Schulen im Unterricht dienen, als auch Touristen Lust darauf machen, das Bayern der Reformation zu erkunden. "Zentrale Stätten der Reformation liegen in Bayern.

Landesdienst BayernAllianz gegen Rechtsextremismus warnt vor Neonazi-Hetze gegen Flüchtlinge

Eine starke rechtsextreme Szene in Deutschland missbraucht derzeit die hohen Flüchtlingszahlen für ihre Zwecke. Davor hat der Sprecher der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, Stephan Doll, bei der Vorstellung der Strategien des Bündnisses in Nürnberg gewarnt. Wenn sich Rechtsradikale nach den Vorkommnissen der Silvesternacht in Köln als die Bewahrer der Frauenrechte aufspielten, werde ihm schlecht, sagte Doll.

Landesdienst BayernAus für organisierte Sterbehilfe

Vertreter von Kirchen und Politik in Bayern begrüßen das Aus der organisierten Sterbehilfe. Die Bundestagsentscheidung sorge dafür, dass die Hürden für den Suizid nicht gesenkt werden und der Suizid nicht zur normalen Option wird, schrieb der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm auf seiner Facebook-Seite. Am Freitag hatte der Bundestag nach mehr als einjähriger Debatte ein Gesetz beschlossen, das organisierte und geschäftsmäßige Suizidbeihilfe unter Strafe stellt. Einzelfallentscheidungen von Ärzten sollen nicht sanktioniert werden.

Landesdienst BayernBedford-Strohm und Marx fordern Umdenken im Umweltschutz

Die Spitzenvertreter der großen Kirchen in Deutschland haben die Umwelt-Enzyklika des Papstes als wegweisenden Beitrag in der Klimadebatte begrüßt. "Die Enzyklika ist ein großer Wurf und ein reicher Schatz an Impulsen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion zum Auftakt des ersten regionalen Ökumenischen Kirchentags in Fürstenfeldbruck.

Landesdienst BayernBedford-Strohm: Pflegebedürftige nicht nach ökonomischen Nutzen beurteilen - Landtagspräsidentin Stamm verweist auf Menschenwürde

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat davor gewarnt, Pflegebedürftige nur unter ökonomischen Gesichtspunkten zu sehen. Menschen, die pflegebedürftig seien, dürften "nie das Gefühl entwickeln, dass sie deshalb, weil sie keinen ökonomischen Nutzen mehr haben, keinen Wert mehr haben", sagte Bedford-Strohm. Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) appellierte, die Bedürfnisse der einzelnen Menschen in den Blick zu nehmen.

Landesdienst BayernBischof Bedford-Strohm: Vereinte Nationen müssen IS-Opfer schützen

Die bedrückende Situation der vom IS-Terror bedrohten Menschen und der interreligiöse Dialog haben den Auftakt der bayerischen Landessynode bestimmt. In seinem Bericht vor den Kirchenparlament der rund 2,5 Millionen bayerischer Protestanten sprach sich Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm vehement für eine UN-Schutzzone im Nahen Osten aus. Die Terrormilizen des "Islamischen Staates" gingen mit unerträglicher Grausamkeit gegen alles vor, was ihrer "engen und fanatischen Auslegung des Koran" widerspreche.

Landesdienst BayernBreites Nürnberger Sozialbündnis ruft zum Widerstand gegen TTIP auf

Das Nürnberger Sozialbündnis ruft zum Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) und das kanadische Gegenstück CETA (Canada - EU Trade Agreement) auf. In dem Bündnis sind neben dem mittelfränkischen DGB knapp 50 Verbände und Vereine vertreten. Das Sozialbündnis sei in seiner Breite bundesweit einmalig, sagte Stephan Doll, Geschäftsführer des DGB Region Mittelfranken, in Nürnberg. Die Kritik an TTIP vereine eine "Prostituiertenberatung wie Kassandra mit katholischen und evangelischen Vertretern".

Landesdienst BayernDie Jugend soll in der Synode mehr Gewicht haben

In der bayerischen Landessynode sollen junge Menschen stärker mitbestimmen können. Eine Arbeitsgruppe hat der in Bad Reichenhall tagenden Synode vorgeschlagen, dass die drei Jugendvertreter, die bisher beratend dem Kirchenparlament der 2,5 Millionen bayerischer Protestanten angehören, das volle Stimmrecht erhalten sollen. Die 108 Synodalen nahmen diesen Vorstoß mit großem Beifall auf.

Landesdienst BayernFachtagung zeigt: Idee von der Gemeinwohl-Bilanz bleibt umstritten

Eine Gemeinwohl-Bilanz ist für eine diakonische Einrichtung eher weniger geeignet. Diese Ansicht hat bei einer Fachtagung in Nürnberg zum Thema Gemeinwohlökonomie der Vorstand der Diakonie Deutschland, Jörg Kruttschnitt, vertreten. Auf der Grundlage der Gemeinwohlökonomie könne man weiterdenken, dürfe aber "keinen Theorie-Quark produzieren".

Landesdienst BayernHängender Stein und unbekannte Schätze

Ein fast unbekanntes Werk des Bildhauers Adam Kraft (ca. 1455 bis 1509) oder die Kopie eines Albrecht-Dürer-Gemäldes: Abseits der üblichen Touristenwege stoßen Nürnberg-Besucher während einer neuen Stadtführung in Kapellen, Patrizierhäusern und Innenhöfen auf versteckte Schätze, die sonst nicht jederzeit zu besichtigen sind, wie die Leiterin des Tucherschlosses, Ulrike Berninger, bei der Vorstellung der Stadtführung sagte.

Landesdienst BayernKlima der Toleranz gegen alle Formen von Extremismus

Aufrufe zur weiteren Aussöhnung zwischen Christen und Juden und Appelle zu einem aktiven Eintreten gegen alle Formen des Extremismus haben die Eröffnungsveranstaltung der traditionellen christlich-jüdischen Wiche der Brüderlichkeit in Bayern bestimmt. Gegen Rechtsextreme helfe vor allem ein Klima der Toleranz, sagte der bayerische Kultus-Staatssekretär Georg Eisenreich bei dem Festakt im Alten Rathaus in München. Das sei aber eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Landesdienst BayernMehr menschlicher Zusammenhalt in der Gesellschaft

Zum Jahreswechsel haben bayerische Bischöfe zu einem größeren menschlichen Zusammenhalt der Gesellschaft und der tatkräftigen Hilfe für Flüchtlinge aufgerufen. In seiner Neujahrspredigt legte der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm den Christen ans Herz, in der Familie, dem beruflichen Alltag und in der Öffentlichkeit ohne Vorurteile, Ausgrenzung und Abwertung auf andere Menschen zuzugehen.

Landesdienst BayernMenschenrechtsexperte: Altersdiskriminierung ist unbekanntes Terrain

Nennt man einen alten Menschen einen "Grufti", ist die Sache klar: Das ist eine direkte Diskriminierung, "sie ist zielgerichtet und in den meisten Fällen absichtlich", wie der Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg, Heiner Bielefeldt, bei der evangelischen Landeskonferenz Altersarbeit in Nürnberg erklärte. Aber es gebe versteckte Diskriminierungen von Senioren, die in der gesellschaftlichen und politischen Debatte noch nicht angekommen seien, machte Bielefeldt bei der Konferenz unter dem Motto "Werte verbinden, Werte trennen" deutlich.

Landesdienst BayernMit einem Klick ins Lutherzimmer

Sich durch das historische Lutherzimmer auf der Veste Coburg klicken, den Hedwigsbecher begutachten oder in Original-Lutherhandschriften blättern: Im Jubiläumsjahr der Reformation präsentiert "bavarikon", das Kulturportal des Freistaats Bayern, seine erste virtuelle Ausstellung. "Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner und Sympathisanten" zeigt bedeutende Orte, Persönlichkeiten und Kulturschätze der bayerischen Reformationszeit im 16. Jahrhundert. Am Mittwoch wurde die Ausstellung unter "www.bavarikon.de/luther" freigeschaltet.

Landesdienst BayernMitgefühl ist keine persönliche Macke von Gutmenschen

Die Bedeutung der Medien und Appelle für einen sachlichen Dialog in der Gesellschaft haben den traditionellen Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing am Donnerstagabend bestimmt. Wie Bundespräsident Joachim Gauck in seinem Festvortrag hervorhob, leben die Demokratie und eine offene Gesellschaft von dem kontroversen Gespräch. Dieser Streit könne "in rauen Zeiten" auch einmal heftig ausfallen. Solange dieser Streit jedoch mit Respekt geführt werde, könne er am Ende bei der Verständigung helfen.

Landesdienst BayernPflegebeauftragter Imhof unterstützt demonstrierende Pflegekräfte

Rund 400 bayerische Pflegekräfte sind zum "Tag der Pflege" in Nürnberg für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße gegangen. Lautstark forderten sie mehr Geld für die Pflegebranche und mehr Zeit für die Patienten. Bei der von allen großen Wohlfahrtsverbänden veranstalteten Demonstration versicherte der Pflegebeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof (CSU), den Protestierenden: "Ich stehe uneingeschränkt hinter Ihnen."

Landesdienst BayernSozialethiker fordert Gerechtigkeitskampagne von den Kirchen

Kirchen und Diakonie sollten sich laut Expertenmeinung in den anstehenden Wahljahren zu einer "Gerechtigkeitsbewegung" aufschwingen. Diesen Vorschlag hat der Marburger Sozialethikers Franz Segbers bei einer Podiumsdiskussion in Nürnberg zum Thema "Diakonisches Handeln 500 Jahre nach der Reformation" gemacht. Sie sollten sich für Rechte der Menschen einsetzen, die an den Rand gedrängt seien und "politisch arm gemacht" wurden, sagte Segbers.

Landesdienst BayernSozialministerin: Digitale Technik wird Menschen nicht ersetzen

Die Digitalisierung der Gesellschaft hält die bayerische Sozialministerin Emilia Müller (CSU) für die größte Herausforderung seit Jahrzehnten. Sie werde die Arbeits- und Lebenswelt "fundamental verändern", sagte sie bei der Messe ConSozial in Nürnberg. Neuerungen müssten aber "mit Maß und Mitte" umgesetzt werden. Flexiblere und mobilere Formen der Arbeit müssten immer dem Menschen dienen, mahnte Müller. Die ConSozial steht bis Donnerstag unter dem Motto "Soziale Marktwirtschaft 4.0".