Artikel zum Thema: Geschichte
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Landesdienst Bayern"Ohne bayerische Stätten keine Reformation"

Das bayerische Kultusministerium will das Thema Reformationsjubiläum nicht allein den mitteldeutschen Regionen überlassen - und hat nun auch deshalb eine "virtuelle historische Landkarte" zu Bayerns Orten der Reformation und Gegenreformation veröffentlicht. Das Angebot soll nach Angaben des Ministeriums sowohl Schulen im Unterricht dienen, als auch Touristen Lust darauf machen, das Bayern der Reformation zu erkunden. "Zentrale Stätten der Reformation liegen in Bayern.

Landesdienst BayernBR wird Reformationsjubiläum multimedial begleiten

Der Bayerische Rundfunk (BR) will das 500. Reformationsjubiläum multimedial begleiten. Der BR werde im Fernsehen, Hörfunk und Online mehrere Sendungen, Reihen und Programmschwerpunkte unter dem Motto "Reformation 500" anbieten, teilte der Sender in München mit. Gesendet werden die Beiträge von Oktober 2016 bis Oktober 2017, also ein Jahr lang zwischen den Reformationstagen am 31. Oktober.

Landesdienst BayernHerzöge, Lutheraner, Missionare: Aus 500 Jahren Coburger Geschichte

Dass eine bayerische evangelische Landessynode in Coburg tagen kann, ist einem bemerkenswerten demokratischen Geschehen zu verdanken, das sich vor fast einhundert Jahren ereignete. Am 30. November 1919 entschieden sich die wahlberechtigten Bürger des Freistaats Coburg mit überwältigender Mehrheit gegen einen Anschluss an das Nachbarland Thüringen. Diese zweite Volksabstimmung in der kurzen Geschichte der Weimarer Republik machte damit den Weg frei für die Vereinigung des einstigen Herzogtums mit Bayern.

Landesdienst BayernLandesausstellung zum Lutherjahr in Coburg eröffnet

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat in Coburg die diesjährige Bayerische Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner" eröffnet. Die Ausstellung ist der zentrale Beitrag des Freistaats Bayern zum Reformationsjubiläum und ist vom 9. Mai bis 5. November in der Veste Coburg und in der Kirche St. Moriz zu sehen. An authentischen Wirkungsstätten Luthers werde der Blick auf einen "Umbruch der Weltgeschichte" und den Beginn der Neuzeit gelenkt, sagte der Minister laut einer Pressemitteilung.

Landesdienst BayernLuthers Einfluss auf Bayern hervorgehoben

Bei den Religionsgesprächen 1525 im Nürnberger Rathaus waren die Fenster weit geöffnet, damit das Volk den Disput der Ratsherren mitverfolgen konnte. Zu einem "Schlüsselereignis der Reformation" erklärte der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) diesen Punkt der Geschichte bei einem Staatsakt am Samstag in diesem Rathaus. Nürnberg sei deshalb der einzige Ort, an dem das Bayerische Reformationsfest stattfinden könne. Einen Tag lang hoben Redner und Prediger die Bedeutung der Reformation für Bayern und ihre Folgen bis heute hervor.

Landesdienst BayernSchwarze Dohlen vor dem Fenster und ein rührender Brief an sein "Hänschen"

Wie ein Fürst zog Martin Luther am Karfreitag 1530 in Coburg ein: Über 70 "Edelleute" begleiteten den Reformator, außerdem die damalige intellektuelle Creme de la Creme: Seine Mitreformatoren Philipp Melanchthon und Justus Jonas, Johann Agricola und Spalatin, der aus Spalt bei Nürnberg stammte. Die muntere Reisegesellschaft machte sich jedoch bald auf den Weg zum Reichstag nach Augsburg, Luther blieb allein auf der Veste Coburg zurück.

Landesdienst BayernVon geheimen Rettern und Räubern

Draußen heiße 30 Grad, drinnen gerade mal 9. Schon nach den ersten Schritten hinein in den Historischen Kunstbunker frösteln die Besucher. Undenkbar, dass hier vor 77 Jahren angenehme 18 Grad herrschten. Schnell werden Pullover aus Rucksäcken geholt, während Martin Winter vom Förderverein Nürnberger Felsengänge an der ersten Schautafel stehen bleibt. "Die Gänge unterm Burgberg wurden im Mittelalter aus dem Sandstein herausgebrochen.