Artikel zum Thema: Ethik
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Landesdienst Bayern"Woche für das Leben": Konzert für pflegende Angehörige

Die Kirchen nehmen in ihrer diesjährigen "Woche für das Leben" besonders pflegende Angehörige sowie Hospiz- und Palliativhelfer in den Blick. Bei einem geistlichen Orgelkonzert mit meditativen Texten an diesem Sonntag (19. April) ab 17.30 Uhr in der evangelischen Münchner Markuskirche wolle man ihnen Dank und Anerkennung für ihren Dienst aussprechen, teilten die bayerische evangelische Landeskirche und das katholische Erzbistum München und Freising gemeinsam mit. Erzbischof Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sprechen bei dem Konzert Grußworte.

Landesdienst BayernBedford-Strohm und Marx: Welt ist Haus für alle Menschen

Die Kirchen dürfen nach Überzeugung der Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx in ihrem Eintreten für soziale Gerechtigkeit und eine grundsätzliche ethische Orientierung nicht nachlassen. Nach christlichem Verständnis müsse die Welt ein "Haus für alle Menschen" sein, wozu auch Arme, Kranke und Flüchtlinge gehörten, betonte Kardinal Marx am Freitag bei der Tagung "Religion - Kultur - Gesellschaft" der Evangelischen Akademie Tutzing. Die Kirchen müssten sich für eine Gesellschaft einsetzen, die jedem Mensch ein Chance auf Beteiligung und persönliche Perspektive gebe.

Landesdienst BayernBischof Bedford-Strohm: In Debatte über Sterbehilfe auf Rhetorik achten

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat erneut dafür geworben, alles zu tun, damit Menschen am Lebensende nicht nach Sterbehilfe verlangen. In der Diskussion über eine Selbstbestimmung am Lebensende spiele Rhetorik eine wichtige Rolle, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in der Markuskirche in Oberasbach (Landkreis Fürth).

Landesdienst BayernMünchner Polizeipressesprecher plädiert für Besonnenheit in sozialen Netzwerken

Für einen besonnen Umgang mit extremen Meinungen in den sozialen Netzwerken hat der Münchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins plädiert. "Es ist wichtig, sich nicht in emotionale Diskussionen reinziehen zu lassen, sondern zu erkennen, ob das Gegenüber für Argumente überhaupt zugänglich ist", sagte der 43-Jährige bei einem Redaktionsgespräch im Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV). Wer in Diskussionsforen nur mit Totschlagargumenten und Worthülsen arbeite, wolle meist keinen Faktencheck hören.

Landesdienst BayernStudenten sollen im Netz mit Experten diskutieren

Eine Diskussion im Internet über Ethikfragen zwischen Experten und Studierenden startet die Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth. Der Terrorismusexperte Elmar Theveßen, der frühere Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin oder der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, stellen ihre Positionen zu aktuellen ethischen Fragen in einem neuen Blog des Ethikinstituts der Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth vor, wie die Hochschule mitteilte.