Artikel zum Thema: Presse
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Fachdienst medien"Charlie Hebdo" startet Ausgabe in Deutschland

Die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" erscheint seit dem 1. Dezember auch auf Deutsch. Zum Start beträgt die Auflage laut französischen Medienberichten 200.000 Exemplare. Das Werbeplakat zur Markteinführung zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der Toilette, eine Satirezeitung lesend. Der Titel lautet: "Charlie Hebdo wirkt befreiend." Die deutsche Ausgabe soll jeden Donnerstag erscheinen und vier Euro kosten.

Fachdienst medien"Spiegel"-Titel zu Trump beschäftigt Deutschen Presserat

Die Trump-Zeichnung auf dem Titel der "Spiegel"-Ausgabe vom 4. Februar beschäftigt auch den Presserat. Bislang seien 16 Beschwerden zu dem Cover eingegangen, sagte eine Sprecherin des Selbstkontrollorgans der deutschen Presse am 8. Februar dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Die Zeichnung aus der Feder des aus Kuba stammenden Künstlers Edel Rodriguez, der als politischer Flüchtling in den USA lebt, zeigt US-Präsident Donald Trump mit dem blutig abgetrennten Kopf der Freiheitsstatue in der Hand.

Fachdienst medienDuMont will Mantelteile nicht von anderen Verlagen beziehen

Die DuMont Mediengruppe will die Mantelteile ihrer Tageszeitungen nicht von anderen Verlagen beziehen. "Wir haben mehrfach deutlich betont, dass unsere eigene DuMont-Hauptstadtredaktion nicht zur Disposition steht", sagte ein Unternehmenssprecher am 17. Oktober dem epd in Köln. Er dementierte damit Medienberichte, wonach DuMont Angebote der Funke Mediengruppe und des Madsack-Konzerns für eine Mantelzulieferung in Betracht ziehe. DuMont gibt unter anderem den "Kölner Stadt-Anzeiger" und die "Berliner Zeitung" heraus.

Fachdienst medienVerleger warnen vor "Panikgesetz" für soziale Netzwerke

Die deutschen Zeitschriftenverleger haben erneut vor dem von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vorgelegten Gesetz gegen Hetze in sozialen Netzwerken gewarnt. Der derzeitige Entwurf berge eine große Gefahr für die Presse- und Meinungsfreiheit, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer, am 25. April in Berlin. Man brauche kein neues Gesetz, die bestehenden Vorgaben reichten aus.