Artikel zum Thema: USA
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Fachdienst medien"Spiegel"-Titel zu Trump beschäftigt Deutschen Presserat

Die Trump-Zeichnung auf dem Titel der "Spiegel"-Ausgabe vom 4. Februar beschäftigt auch den Presserat. Bislang seien 16 Beschwerden zu dem Cover eingegangen, sagte eine Sprecherin des Selbstkontrollorgans der deutschen Presse am 8. Februar dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Die Zeichnung aus der Feder des aus Kuba stammenden Künstlers Edel Rodriguez, der als politischer Flüchtling in den USA lebt, zeigt US-Präsident Donald Trump mit dem blutig abgetrennten Kopf der Freiheitsstatue in der Hand.

Fachdienst medienGawker Media beantragt Gläubigerschutz

Das US-amerikanische Blog-Netzwerk "Gawker" ("Gaffer") hat wegen einer kostspieligen Niederlage vor Gericht in New York Gläubigerschutz beantragt. Zuvor hatte ein Gericht in Florida dem Ex-Wrestler und Schauspieler Terry Gene Bollea ("Hulk Hogan") einen Schadenersatz von 140 Millionen Dollar zugesprochen. Wie das Onlinemedium "Politico" berichtete, will Gawker Media nun offenbar seine Webseiten verkaufen. Die Medien- und Internetfirma Ziff Davis habe 90 Millionen bis 100 Millionen Dollar geboten. Gleichzeitig läuft der Berufungsantrag von Gawker Media.

Fachdienst medienMedienkongress: Optimismus trotz Zeitungskrise

Trotz Zeitungskrise sieht der Welt-Zeitungsverband WAN Grund zum Optimismus. Viele Verlage entdeckten neue Märkte und Geschäftsmodelle und wandelten sich zu Multiplattform-Nachrichtenunternehmen, erklärte WAN-Generalsekretär Larry Kilman am 1. Juni auf dem Jahreskongresses des Verbands in Washington. WAN-Präsident Tomas Brunegård appellierte an Regierungen weltweit, mehr für den Schutz von Journalisten zu tun.

Fachdienst medienPentagon-Presserichtlinien stoßen auf Kritik

Journalistenverbände haben Richtlinien des US-Verteidigungsministeriums zum Umgang mit Medienvertretern scharf verurteilt. Realitätsfremd und gefährlich für Reporter seien Passagen, denen zufolge Berichterstattung über militärische Operationen der Spionagetätigkeit "sehr ähnlich" sein könne, erklärten die Verbände in der vergangenen Woche. Journalisten sollten daher immer mit Genehmigung zuständiger Regierungsstellen arbeiten.

Fachdienst medienSpringer kauft US-Nachrichtensite "Business Insider"

Der Medienkonzern Axel Springer kauft das US-amerikanische Wirtschafts- und Finanznachrichtenportal "Business Insider". Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 29. September geschlossen. Die Übernahme sei ein wesentlicher Bestandteil der Verlagsstrategie, das journalistische Portfolio im englischsprachigen Raum zu erweitern, teilte Springer mit. Der Kaufpreis wurde mit 395 Millionen Euro beziffert.

Fachdienst medienTrump will Zuschüsse für öffentlichen Rundfunk streichen

US-Präsident Donald Trump plant in seinem Haushaltsentwurf für das kommende Jahr drastische Kürzungen beim öffentlichen Rundfunk. Die Regierung wolle sich von der Finanzierung der "Corporation for Public Broadcasting" (Gesellschaft für öffentlichen Rundfunk) zurückziehen, erklärte der Direktor des Amtes für Verwaltung und Haushaltswesen, Mick Mulvaney, am 15. März. Für das kommende Jahr seien allerdings noch Zuwendungen geplant, um den Finanzierungsprozess zu Ende zu bringen.

Fachdienst medienUS-Medien diskutieren kontrovers über Karikaturen

In den USA haben die europäischen Aufrufe zum Nachdrucken der "Charlie Hebdo"-Karikaturen eine kontroverse Debatte ausgelöst. Führende Printmedien haben nicht nachgedruckt und den Inhalt der Karikaturen kritisiert. Die "New York Times" teilte mit, sie veröffentliche kein Material, das "bewusst gegen religiöse Sensibilitäten verstoßen will". Die Nachrichtenagentur AP und TV-Sender wie CNN übten ebenfalls starke Zurückhaltung, vielfach wurden Bilder von "Charlie Hebdo" verpixelt.