Artikel zum Thema: Großbritannien
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Fachdienst medienBBC baut rund 1.000 Stellen in Management und Verwaltung ab

Die britische Rundfunkanstalt BBC streicht mehr als 1.000 Arbeitsplätze. Vor allem Managementpositionen und Stellen in der Verwaltung sollten wegfallen, teilte BBC-Direktor Tony Hall am 2. Juli in London mit. Die Kürzungen seien notwendig, um Einnahmeeinbußen von rund 150 Millionen Pfund (211 Millionen Euro) auszugleichen.

Fachdienst medienBritische Fernsehproduzenten wollen BBC Three kaufen

Die Fernsehproduzenten Jon Thoday und Jimmy Mulville haben erneut ihr Interesse bekundet, den britischen Jugendsender BBC Three zu kaufen. Bei dem Angebot handele es sich nicht um eine PR-Aktion, sagte Thoday der britischen Tageszeitung "Guardian" (Ausgabe vom 26. Januar). Es gehe darum, dass der Sender als TV-Kanal erhalten bleibe, am besten weiterhin in der Verantwortung der BBC. Die öffentlich-rechtliche BBC hatte im März angekündigt, aus dem TV-Sender einen reinen Onlinekanal zu machen (epd 11/14).

Fachdienst medienBurda verlegt künftig britische Fernsehzeitschrift "Radio Times"

Der Burda-Konzern hat das britische Medienunternehmen Immediate Media übernommen und gibt damit künftig die beliebte Programmzeitschrift "Radio Times" heraus. Insgesamt verfüge Immediate Media über ein Portfolio von mehr als 75 Medienmarken, teilte Hubert Burda Media am 12. Januar in München mit. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden. Berichten zufolge zahlt Burda dem bisherigen Eigentümer, dem Finanzinvestor Exponent Private Equity, etwa 300 Millionen Euro.

Fachdienst medienGroßbritannien: Parlamentarier wollen Haushaltsabgabe

Großbritannien erwägt, die Fernsehgebühren in eine Haushaltsabgabe nach deutschem Vorbild umzuwandeln. Die heutige "TV Licence Fee" habe keine langfristige Zukunft und müsse innerhalb der kommenden 15 Jahre modernisiert werden, forderten Parlamentsabgeordnete des Ausschusses für Kultur, Medien und Sport. Die Gebühr sei mit den Veränderungen in den Medien "immer schwieriger zu rechtfertigen", heißt es in einem Bericht des Ausschusses, der Ende Februar veröffentlicht wurde. Die Abgeordneten schlagen vor, dass künftig jeder Haushalt eine Abgabe zahlen muss.