Hamburger Wissenschaftler haben im malaysischen Teil der Insel Borneo fünf neue Forscharten entdeckt. Überdies seien bislang unbekannte Kaulquappen von weiteren zehn Arten gefunden worden, teilte die Volkswagenstiftung (Hannover) am Mittwoch mit. Sie fördert das seit Mai 2004 laufende Frosch-Forschungsprojekt mit rund 50.000 Euro.
Bis heute seien 25.000 Frosch-Fotos archiviert worden. Viele der untersuchten Kaulquappen seien bislang nur fragmentarisch beschrieben oder gar falsch zugeordnet worden, sagte Projektleiter Professor Alexander Haas von der Uni Hamburg. Diese Lücke habe man nun füllen können, unter anderem mit Methoden der Rasterelektronenmikroskopie. (11090/3.9.2008)